On Stage -Blues Festival Bonn

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Letztes Wochenende organisierte das Veranstaltungsteam vom Bürgerverein Dottendorf/Gronau e.V. unter Leitung von Herbert Kaupert, das erste Bonner Indoor Blues Festival. Eingeladen zu der zweitägigen Veranstaltung waren vier Formationen.
Eröffnet wurde das kleine, aber feine Festival am Freitagabend, dem 2. Dezember von den Lokalmatadoren Turpentine Blues Band und Soulful of Blues. Die 1980 von Blues-Harp Spieler Jan Szepanski gegründete und, nach langer Pause, 2016 wieder belebte Turpentine Blues Band begeisterte in nahezu kompletter Originalbesetzung die Zuhörer im gut besuchten Veranstaltungssaal des Ortszentrums Dottendorf mit knackigen Blues-Rock Klassikern, ganz im Stile von Canned Heat, Fleetwood Mac oder Johnny Winter. Nach der Umbaupause überzeugte das neun Musiker starke Ensemble Soulful of Blues – angeführt von Gitarrist Hans-Georg Rehse – mit kraftvollem, von Bläsern und Hammondorgelklang geprägtem, modernen Blues.

Der 2. Tag (Samstag, 3. Dezember) des Dottendorfer Blues Ereignisses begann kurz nach 19 Uhr mit einem Konzert der Al Frinderman Blues Band. Das Sextett des 70-jährigen leidenschaftlichen Gitarristen und Sängers Alfred Gaertner aus Frankfurt präsentierte mit viel Hingabe gefühlsvollen und lebendigen Blues und Balladen. Besonders beeindruckend bei diesem Auftritt waren die Passagen, wo Keyboarder Mohamed die Akzente setzte. Obwohl der Musiker blind ist, glitten seine Hände so traumwandlerisch sicher und schnell über die Tasten, als ob er nie etwas anderes gemacht hat. Hut ab vor dieser Leistung!
Mit Baums Bluesbenders betrat gegen 20.30 Uhr die letzte Band die Bühne. Mit einer energiegeladenen, humorvoll vorgetragenen, und unter der Haut gehenden Mischung aus erdigem Blues, kraftvollem Rock & Roll, swingenden Boogie und lockerer West Coast Music brachte das Quartett des Plittersdorfer Gitarristen/Sänger Bill Baum den von der Vorband bereits gut vorgewärmten Saal ganz langsam zum Kochen. Dabei scheute Bandleader Bill Baum auch den direkten Kontakt mit dem Publikum nicht: mehrmals stieg er mit seiner Gitarre um den Nacken von der Bühne herab und machte sich auf den Weg zu einem musikalischen Spaziergang durch die Menge. Die begeisterten Zuhörer wollten die Musiker auch nach mehreren Zugaben nicht von der Bühne lassen, mussten sich aber letztendlich doch geschlagen geben und traten anschließend, hoch zufrieden über den rundum gelungenen Abend, den Heimweg an.

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