Jazz Tube ’18 – Stephan Geiger Quintett – Klaus der Geiger & Marius Peters

 

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Auch in diesem Jahr wird im Bonner Untergrund wieder musiziert. Bis Ende September stehen im Rahmen der Musikreihe Jazz Tube 2018 an 3 U-Bahn-Haltestellen der Innenstadt 15 Live-Konzerte – immer Freitags zwischen 17.00 und 19.45 Uhr – auf dem Programm. Den Anfang machten am 24. August, das Leon Plecity Quintett, das Oliver Pospiech Trio und Nina‘s Rusty Horns.

Gestern, am 31. August, spielten die nächsten Bands in jeweils 3 musikalischen Durchgängen um Zuschauerstimmen fürs Finale im Pantheon Theater am 12. Oktober. Zwei dieser Aufführungen habe ich besucht.

In der U-Bahn-Haltestelle am Hauptbahnhof präsentierte das Quintett des Wahlkölners und Trompeters Stephan Geiger ein facettenreiches Wechselspiel mit temporeichen Kompositionen und Arrangements aus dem Bereich des Modern Jazz, kombiniert mit melodiösen ruhigeren Stücken. Im Mittelpunkt des Geschehens stand das äußerst expressive und klangvolle Trompetenspiel des Bandleaders Stephan Geiger. Dabei blieb aber auch für die anderen Bandmitglieder – vor allem für Jens Böckamp (Saxofon) und Felix Langemann (Piano)-viel Freiraum um ihr musikalisches Können zu beweisen.

Musiker: Stephan Geiger (Trompete), Jens Böckamp (Saxofon), Felix Langemann (Piano), Lukas Keller (Bass), Fabian Künzer (Schlagzeug)

 

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Stephan Geiger Quintett-Jens Böckamp LND_9739(1000x667)31082018Text

Stephan Geiger Quintett-Lukas Kellerr LND_9753(1000x667)31082018Text

Stephan Geiger Quintett-Felix Langemann LND_9810(1000x667)31082018Text

Stephan Geiger Quintett-Fabian Künzer LND_9798(1000x667)31082018Text

 

Während in der U-Bahn-Haltestelle am Hbf/Thomas-Mann-Str. in der Regel anspruchsvoller, ernsterer Jazz zu hören ist, wird in der Haltestelle Universität/Markt eher heitere, beschwingte Musik geboten. Gestern brachte dort der wohl bekannteste Kölner Straßenmusiker Klaus der Geiger (78) gemeinsam mit dem 29-jährigen Gitarristen Marius Peters (mehrfacher Jazzpreisträger, u.a. Deutscher Jazzpreis München 2015) Stimmung in die Bude. Mit schwungvoll vorgetragenen Kompositionen aus ihrem Programm Piaddolla – eine belebende Mischung, geprägt von jazzig fetzigen Stücken, melancholischer argentinischer Tango Musik (von Astor Piazzolla) und vergnüglichen bis kritischen Liedermacher-Songs – gelang es dem 2-Generationen-Geige/Gitarren-Duo aus der Domstadt, das zahlreich anwesende Publikum immer wieder zu begeistern und zu spontanem Szenenapplaus herauszufordern.

 

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