Jazz im Biergarten – Six8tyOne Bigband

 

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Wenn ich mich nicht verzählt habe spielten Sonntagnachmittag, beim 2. Jazzkonzert des Monats im Rahmen der sommerlichen Musikreihe „Jazz im Biergarten“, bis zu 14 Musiker – darunter Trompeter, Posaunisten, Saxofonisten/Klarinettisten und jeweils ein Pianist, Bassist und Schlagzeuger – dicht gedrängt nebeneinander, auf der kleinen, überdachten Bühne des Biergartens vom Parkrestaurant RheinAue. Für den 50-jährigen Bandleader und Blechbläser (Trompete und Posaune) Helmut Kopp – auch musikalischer Leiter der HBG-Big Band und NextGenerationBand – blieb da kein Platz mehr frei auf dem Podest. So musste er sich notgedrungen, samt Notenpult, vor der Bühne unter freiem Himmel positionieren und von dort aus die Geschicke seiner Truppe, der Six8tyOne Bigband, in die richtigen Bahnen leiten, sowie für den richtigen Ton und gutes Zusammenspiel sorgen.

 

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Die Six8tyOne Bigband wurde im Jahr 2008 von Musikern der Big Band der Universität Köln gegründet und hat sich in den 10 Jahren ihres Bestehens durch zahlreiche Konzerte fest in die Rheinische Big Band Szene integriert.

 

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Zum breiten und anspruchsvollen Repertoire des Ensembles gehören neben Klassikern der Swing Ära und lateinamerikanischen Rhythmen vor allem moderne Big Band Stücke von z.B. Benny Carter, Dizzi Gillespie, Duke Ellington, George Gershwin und Charles Mingus.

 

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Bei ihrem Bonner Gastspiel unterhielten und begeisterten die Kölner Musiker die vielen Zuhörer im von der Sonne übergossenem Biergarten mit u.a. Movin‘ Uptown, One Bass Hit, Take the A-Train, Walkin‘ and Swingin‘, sowie auch mit der Aufführung der weltbekannten Komposition Rhapsody in Blue. Dabei bewiesen sie – von einigen Ausnahmen abgesehen – dass sie ein gut aufeinander eingespieltes Team sind, mit hervorragenden Solisten, allen voran Thomas Gebhard (Saxofon), Klaus Wegener (Saxofon/Klarinette), Michael Schöneich (Kontrabass), Rolf Drese (Schlagzeug), Kim Unger (Trompete) und – last but not least – Johanna Leonhardt, die sich im ersten Abschnitt des Konzertes mit dem virtuosen Kornettsolo Boy Meets Horn, von Duke Ellington, eindrucksvoll in Szene gesetzt hatte.

 

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Für den unterhaltsamen und schwungvollen fast 3 Stunden langen Auftritt bedankte sich das Publikum mit viel Applaus bei den Musikern der Six8tyOne Bigband.

 

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